Ledigenheim
Nachdem bereits um 1900 in mehreren europäischen Großstädten aufgrund der aus heutiger Sicht unvorstellbaren Wohnungsnot insbesondere für gering verdiendende Alleinstehende Ledigenheime („Volkshotels”) erbaut worden waren, wurde auch in München 1913 der gemeinnützige „Verein Ledigenheim e.V.” ins Leben gerufen. Die erfolgreiche Arbeit des Vereins, dem es dank großzügiger Spenden gelang, ein Grundstück in der Bergmannstraße zu erwerben, wurde durch den Ersten Weltkrieg jäh unterbrochen. Erst 1927 konnte das Münchner Ledigenheim mit 383 Wohnungen nach Plänen des Architekten Theodor Fischer eröffnet werden [1, 2, 13].
Bergmannstraße 35
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→100 Jahre Verein Ledigenheim
Diese um 1930 entstandene Postkarte kann im Ledigenheim zu einem Preis von 1 € erworben werden